ERA-Nets SWG

Hintergrundinformationen zu ERA-Nets:

An den sogenannten Maßnahmen zur Unterstützung der Zusammenarbeit und Koordinierung von nationalen und/oder regionalen Forschungsprogrammen (ERA-Net) können sich Einrichtungen beteiligen, die folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Öffentliche Einrichtungen, die für die Finanzierung beziehungsweise Verwaltung von Forschungstätigkeiten auf nationaler oder regionaler Ebene zuständig sind
  • Sonstige nationale oder regionale Einrichtungen, die solche Forschungstätigkeiten finanzieren beziehungsweise verwalten
  • Europaweit agierende Einrichtungen, zu deren Aufgaben auch die europaweite Koordinierung einzelstaatlich finanzierter Forschungsarbeiten gehört. Sonstige Rechtspersonen wie gemeinnützige Organisationen oder private Einrichtungen, die ebenfalls Forschungsprogramme verwalten, die auf nationaler oder regionaler Ebene strategisch geplant und ausgeführt werden, können sich ohne Beschränkung beteiligen, soweit sie zusätzlich zu der Mindesteilnehmerzahl hinzukommen.

Die Beteiligungsregeln für ERA-Nets wurden im 7. Forschungsrahmenprogramm dahingehend modifiziert, dass die Beteiligung von Partnern, die vorhaben, ein nationales beziehungsweise regionales Programm zu entwickeln, bei ERA-Net gestattet ist. Bisher musste man für eine Beteiligung bereits ein solches Programm etabliert haben. Die vorherige Regelung gilt jedoch weiterhin für ERA-Net+.

Um bei der Durchführung der ERA-Net Ausschreibungen einheitliche Verfahren zu gewährleisten, gibt es eine gemeinsame Ausschreibung der ERA-Netze mit zwei Einreichungswegen:

  1. Für ERA-Netze, die in den Arbeitsprogrammen der Themen der Spezifischen Programme "Kooperation" oder "Kapazitäten" definiert worden sind,
  2. Für horizontale ERA-Netze, die nicht unmittelbar mit den Themen des Spezifischen Programms in Verbindung stehen bzw. mehrere Themen gleichzeitig berühren ("Bottom-up"-Verfahren)

Das Instrument ERA-Net+ ist vorerst ausschließlich im ersten der genannten Punkte vorgesehen.

 

ERA-Nets mit Bezügen zu den Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften