Arbeitsprogramm 2011 und Ausschreibungen im Bereich Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften des 7. FRP veröffentlicht
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Die Europäische Kommission hat das Arbeitsprogramm 2011 für den Bereich Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften im Spezifischen Programm "Zusammenarbeit" des 7. Forschungsrahmenprogramms sowie die für seine Implementierung vorgesehenen drei "Calls for Proposals" veröffentlicht. Die Call fiches, das Arbeitsprogramm und alle Dokumente zur Antragstellung stehen für Sie auf dem CORDIS-FP7-Server zum Download zu Verfügung.
Erste Informationen zu den Förderinstrumenten, dem indikativen Budget, Förderthemen (Topics) und Deadlines können Sie nachfolgender Tabelle entnehmen:
Call Identifier Förderinstrument Indikatives Budget Anzahl der Topics Deadline FP7-SSH-2011-1 Collaborative projects (large scale integrating projects) 40 Mio. € 5 02. Februar 2011
17:00 Uhr (Ortszeit Brüssel)FP7-SSH-2011-2 Collaborative projects (small or medium scale focused research project) 29,7 Mio. € 11 02. Februar 2011
17:00 Uhr (Ortszeit Brüssel)FP7-SSH-2011-3 Coordination and support actions 6,3 Mio. € 6 02. Februar 2011
17:00 Uhr (Ortszeit Brüssel)
Öffentliche Konsultation zur Zwischenevaluierung des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms
Die Europäische Kommission hat aktuell eine öffentliche Konsultation zur Zwischenevaluierung des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms (7. FRP) online geschaltet. Die Konsultation richtet sich sowohl an erfahrene AntragstellerInnen, die direkte Erfahrung mit dem 7. FRP gemacht haben als auch an weitere Personen oder Gruppen, die ihr Feedback zum 7. FRP abgegeben möchten.
Die Ergebnisse dieser Befragung werden in den Evaluierungsbericht der ExpertInnengruppe zum "Midterm Review" des 7. FRP einfließen, der voraussichtlich im Herbst 2010 erscheinen wird.
Darüber hinaus dienen die Auswertungen als Grundlage für die Vorbereitungen auf das 8. EU-Forschungsrahmenprogramm.
Beiträge für die Konsultation können noch bis zum 27. August 2010 abgegeben werden.
Aktualisierter Leitfaden der Europäischen Kommission zu Audit und Zertifizierung
Die Europäische Kommission hat eine aktualisierte Version des "Leitfadens zu Audit und Zertifizierung, Zertifikate externer Auditoren" veröffentlicht.
Die wichtigsten Änderungen betreffen die folgenden Aspekte:
- Konkretisierung und Erweiterung des zeitlichen Geltungsbereichs des Methodenzertifikats für Personal- und indirekte Kosten (CoM) sowie des Methodenzertifikats für Durchschnittspersonalkosen (CoMAv);
- Spezialfall Methodenzertifikat für Durchschnittspersonalkosten für natürliche Personen sowie KMU-Eigner, die kein Gehalt bekommen: Konkretisierung und Erweiterung der möglichen Berechnungsgrundlagen für Durchschnittspersonalkosten;
- Zusatzinformationen zu den Anforderungen für die Zeiterfassung ("time sheets") im Zusammenhang mit der Beantragung eines Methodenzertifikats für Durchschnittspersonalkosten;
- Zusätzliche Erläuterungen für die Möglichkeit der Kostenerstattung von Auditzertifikaten ("Certificate on the Financial Statement", CFS), die bereits vor dem Erreichen des Schwellenwerts von 375.000 € erstellt werden.
Aktualisierter Leitfaden zur Berichterstattung im 7. FRP veröffentlicht
Die Generaldirektion Forschung der Europäischen Kommission hat eine aktualisierte Version des Leitfadens zur Berichterstattung für Projekte im 7. FRP veröffentlicht.
Die Aktualisierungen betreffen zum einen Abweichungen der Berichterstattung für Projekte im 7. FRP, die von den Generaldirektionen Informationsgesellschaft und Medien (INFSO), Energie (ENER) sowie Verkehr (MOVE) verwaltet werden; zum anderen wurden die Erläuterungen zu Struktur und Inhalt der Zwischen- und Endberichte ergänzt.
Darüber hinaus wurden die Informationen zur elektronischen Einreichung der Berichte über das Teilnehmerportal an die aktuell verfügbaren erweiterten Funktionen des Portals, angepasst.
Publikation: "Communicating research for evidence-based policymaking - a practical guide for researchers in Socio-economic sciences and humanities"
Die aktuell veröffentlichte Publikation "Communicating research for evidence-based policymaking - a practical guide for researchers in Socio-economic sciences and humanities" gibt praktische Hinweise zur Etablierung von Kommunikationsschnittstellen zwischen WissenschaftlerInnen und politischen EntscheidungsträgerInnen in den Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften.Daneben enthält die Broschüre auch Hinweise auf den Umgang mit PressevertreterInnen und z.B. nützliche Tipps zur Organisation einer Abschlusskonferenz für Projekte.Onlinebefragung zum Thema "Socio-economic Sciences and Humanities (SSH) - Experiences with FP7 - a midterm commentary" - DEADLINE bis zum 16. August 2010 verlängert!
Wissenschaftsrat veröffentlicht Empfehlungen zum Europäischen Forschungsraum
Der Wissenschaftsrat hat jetzt seine "Empfehlungen zur deutschen Wissenschaftspolitik im Europäischen Forschungsraum" veröffentlicht.
Darin empfiehlt der Rat deutschen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Förderorganisationen eine stärkere Öffnung für Kooperationen im Europäischen Forschungsraum.
Wichtige Handlungsbereiche sind dabei für den Wissenschaftsrat die Organisation der Forschung, die Forschungsförderung, Forschungsinfrastrukturen sowie Karrierewege und Mobilität.
Darüber hinaus spricht sich der Wissenschaftsrat für die Kontinuität in der europäischen Verbundförderung, für eine langfristige Perspektive und für größere Gestaltungsspielräume des "European Research Councils" (ERC) sowie eine größere Flexibilität der nationalen Förderorganisationen aus.
Die Nationale Kontaktstelle Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften bittet um Ihre Unterstützung!
Das EU-geförderte und durch Deutschland koordinierte Projekt NET4SOCIETY (Internationales Netzwerk der Nationalen Kontaktstellen für Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften im 7. FRP) hat eine Onlinebefragung zum Thema "Socio-economic Sciences and Humanities (SSH) - Experiences with FP7 - a midterm commentary" veröffentlicht.
Hier werden WissenschaftlerInnen und Stakeholder eingeladen, ihre Erfahrungen mit sozial-, wirtschafts- und geisteswissenschaftlicher Forschung aus der ersten Hälfte des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms (FRP) mitzuteilen. Angesprochen sind WissenschaftlerInnen und Stakeholder, die entweder konkrete Erfahrungen mit dem 7. FRP gemacht haben, oder Erfahrungen mit früheren Rahmenprogrammen gemacht haben und die Entwicklungen im 7. FRP mitverfolgen.
Durch Ihre anonyme Teilnahme an der Befragung haben Sie die Möglichkeit, der EU-Kommission Feedback zu geben, inwiefern die Bedingungen für die Teilnahme von WissenschaftlerInnen am 7. FRP und darüber hinaus, verbessert werden können.
Die Ergebnisse der Befragung und somit die Erfahrungen von EU-Forschenden aus ganz Europa fließen in einen Report ein ("SSH experiences with FP7 - a commentary"), der veröffentlicht und der EU-Kommission übergeben wird. Der Report ergänzt die offizielle Midterm Evaluation des 7. FRP der EU-Kommission mit spezifischen Erfahrungen hinsichtlich Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften.
Der Fragebogen wird bis zum 16. August 2011 geöffnet sein und wird gestartet unter:
http://www.net4societ.eu/survey
Weitere Informationen:
Koordinator von NET4SOCIETY beim PT-DLR: 0228 3821 644, contact[at]net4society.eu
Handreichung des Bundesarbeitskreises der EU-ReferentInnen (BAK) zur Abwicklung von EU-Projekten veröffentlicht
Der Bundesarbeitskreis der EU-ReferentInnen hat aktuell eine Handreichung zur Abwicklung von Projekten im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (7. FRP) veröffentlicht.
Die Handreichung richtet sich vor allem an MitarbeiterInnen aus der Verwaltung und ProjektmanagerInnen an Universitäten und Forschungseinrichtungen, die mit Ihrer Sachkenntnis wesentlich zur erfolgreichen Durchführung von EU-Projekten beitragen.
Das Dokument bietet zahlreiche praxisnahe Übungsaufgaben von der Budgetaufstellung bis zum Finanzbericht. Neben Lösungsvorschlägen zu den Aufgaben sind auch zahlreiche Tipps und Hinweise enthalten.
Leitlinien für die finanzielle Abrechnung von Marie Curie Projekten
Die Research Executive Agency (REA) hat neue Leitlinien für die finanzielle Abrechnung von Marie Curie Projekten im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (7. FRP) aufgelegt.
Die Leitlinien enthalten konkrete Hinweise zur Abrechnung der Kosten in den einzelnen Finanzkategorien und Beispiele für die Berechnung des EU Beitrages sowie eine Übersicht zu den vertraglichen Regelungen in der Finanzhilfevereinbarung.Die Leitlinien finden Sie auf der Marie Curie-Internetseite unter "How to manage my project".
Detaillierte Informationen zum NEF-Tool auf CORDIS verfügbar
Auf CORDIS, dem zentralen Internetportal zum 7. EU-Forschungsrahmenprogramm, stehen nun detaillierte Informationen zum Online-Tool NEF ("Negotiation Facility Form") zur Verfügung.
Eine speziell hierfür erstellte Internetseite informiert über die zahlreichen Funktionen von NEF, über das sowohl die Verhandlungen zur Finanzhilfevereinbarung als auch mögliche Vertragsänderungen sowie das gesamte Berichtswesen abgewickelt werden können.
Ebenfalls auf der Internetseite finden Sie eine Übersicht mit relevanten AnsprechpartnerInnen bei technischen Problemen mit dem Online-Tool sowie Hinweise auf die technischen Voraussetzungen, die für das Arbeiten mit NEF notwendig sind.DESCA-Mustervertrag: Elektronische Nutzerbefragung
Die DESCA-Initiative ("The Simplified FP7 Model Consortium Agreement") führt eine elektronische Nutzerbefragung zu Ihren Erfahrungen mit dem DESCA-Musterkonsortialvertrag durch.
Der Musterkonsortialvertrag wurde von VertreterInnen der Industrie, von Forschungsorganisationen und von Universitäten entwickelt, um die Verhandlungen der Projektpartner untereinander zu vereinfachen.Die Nutzerbefragung richtet sich an alle, die bereits in der Praxis mit dem DESCA-Muster gearbeitet haben, also z.B. EU-ReferentInnen, WissenschaftlerInnen, ProjektmanagerInnen sowie MitarbeiterInnen einer Rechts- oder Drittmittelabteilung.
Nach Auswertung der Umfrage, die noch bis zum 12. August 2010 geöffnet ist, wird die "DESCA Core Group" entscheiden, ob Änderungen oder Ergänzungen des bestehenden Mustervertrages notwendig sind.
Vorschlag der Europäischen Kommission zur Neugestaltung der EU-Haushaltsordnung veröffentlicht
Ziel des aktuellen Vorschlags der Europäischen Kommission zur Neugestaltung der EU-Haushaltsordnung ist unter anderem, den Zugang zu EU-Geldern zu erleichtern und einen geringeren Verwaltungsaufwand sowie geringere Kosten für die Zuwendungsempfänger zu bewirken.
Im Bereich Forschung wird die neue Haushaltsordnung u.a. die rechtliche Basis für die Durchführung einiger weitreichender Vereinfachungsmaßnahmen ("simplification") bilden, die kürzlich von der Kommission vorgeschlagen wurden.
Die neue Haushaltsordnung soll neben ganz konkreten Vorschlägen wie z.B. die Abschaffung der Verpflichtung, Vorfinanzierungen zu verwalten und angefallene Zinsen zurückzuzahlen, auch die Grundlage dafür bereiten, längerfristig den Schwerpunkt von Förderprogrammen von der bisherigen Erstattung tatsächlich angefallener Kosten hin zu einem ergebnisorientierten Erstattungssystem zu verschieben. Wahlmöglichkeiten zwischen beiden Systemen sollen dabei allerdings bestehen bleiben. Darüber hinaus soll die derzeitige Höchstsumme für Pauschalzahlungen von 25.000 € entfallen und Pauschalen stattdessen programmspezifisch festgelegt werden, so dass künftig z.B. verstärkt Pauschalen für Personalkosten oder ganze Projekte zum Einsatz kommen könnten.
Zudem soll das Konzept des "tolerable risk of error" eingeführt werden, das erlaubt, auf der Basis einer fundierten Risikoanalyse unterschiedliche "Fehlerquoten" in einzelnen Politikbereichen festzulegen.
Der neue Kommissionsvorschlag basiert unter anderem auf den Ergebnissen einer öffentlichen Konsultation, die Ende 2009 durchgeführt wurde, und soll bis Anfang 2012 angenommen werden.
Konkrete Auswirkungen wird die neue Haushaltsordnung insbesondere auf die Ausgestaltung des 8. EU-Forschungsrahmenprogramms (8. FRP) haben.Europäische Kommission stellt "Digitale Agenda für Europa" vor
Die Europäische Kommission hat ihre "Digitale Agenda für Europa" vorgestellt. Die Agenda ist eine der sieben Leitinitiativen der "Strategie Europa 2020" für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum. In den kommenden zwei bis drei Jahren soll der Aktionsplan der Digitalen Agenda in den folgenden sieben vorrangigen Aktionsbereichen zum Wirtschaftswachstum der EU beitragen:
- Schaffung eines echten digitalen Binnenmarktes;
- Verbesserung der IKT-Normung und Interoperabilität;
- Steigerung von Vertrauen und Sicherheit im Internet;
- verbesserter Zugang zu schnellen und ultraschnellen Internetverbindungen;
- Steigerung der Spitzenforschung und Innovation im IKT-Bereich;
- Verbesserung der digitalen Kompetenzen, Qualifikationen und Integration;
- Einsatz der IKT zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen wie Klimawandel und Bevölkerungsalterung.
Weiterführende Informationen finden Sie auf der neuen Internetseite der Europäischen Kommission zur "Digitalen Agenda"
Mitteilung der Europäischen Kommission zur Vereinfachung des Forschungsrahmenprogramms
Die EU-Kommissarin für Forschung und Innovation Máire Geoghegan-Quinn hat die Mitteilung zur Vereinfachung des Forschungsrahmenprogramms vorgestellt. Nach der Mitteilung ist das Hauptziel der Vereinfachungsmaßnahmen, den Verwaltungsaufwand bei der Teilnahme an von der Europäischen Kommission geförderten Forschungsprojekten zu verringern, die Transparenz der Ausschreibungsverfahren sowie der Förderregelungen zu erhöhen.
Gleizeitig soll jedoch auch weiterhin die finanzielle Kontrolle der zu Forschungszwecken verausgabten EU-Mittel gewährleistet bleiben. Darüber hinaus wird in der vorgelegten Mitteilung auch eine mögliche Restrukturierung künftiger Forschungsprogramme diskutiert, beispielsweise durch die Einführung einer "ergebnisorientierten Förderung". Eine solche Neuausrichtung hätte zur Folge, dass sich Projektprüfungen im 8. Forschungsrahmenprogramm verstärkt auf die Erreichung wissenschaftlicher Ziele und weniger auf die finanzielle Abwicklung eines Projektes konzentrieren würden.
Expertengruppe für die Zwischenbewertung des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms benannt
Die Expertengruppe zur geplanten Zwischenbewertung des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms wurde aktuell benannt. Vorsitzender der Expertengruppe ist Rolf Annerberg, Generaldirektor des schwedischen Forschungsrates für Umwelt, Agrarwissenschaften und Landschaftsplanung. Deutsches Mitglied der Gruppe ist Hartmut Raffler, Leiter der Abteilung Information und Communications bei Siemens Corporate Technology.
Die Expertengruppe wird sich u.a. mit den folgenden Fragestellungen auseinandersetzen:
- How can the impact of FP7 and future FPs on sharing the European Research Area be improved?
- Are the novel measures (ERC,JTIs, Article 169, RSFF) efficient with respect to reaching their intended objectives?
- How can the impact and added value of collaborative research that cuts across scientific disciplines, industrial sectors and policy fields be further enhanced with a view to better address large societal challenges?
- Does FP7 play an adequate role in positioning Europe on the global map of science and technology?
- To what extend have simplification measures been effective? Will further steps create the desired results or do we need to consider radically new approaches?
Der Bericht, dessen Ergebnisse im Herbst 2010 vorliegen sollen, wird Einfluss haben auf die Diskussion zur europäischen Forschungsförderungspolitik, die Europa 2020-Strategien in den Bereichen Forschung und Innovation sowie auf die Gestaltung des 8. Forschungsrahmenprogramms.
Bericht an den Europäischen Rat über die Zukunft der EU 2030
Eine "Reflection Group" unter dem Vorsitz des ehemaligen spanischen Ministerpräsidenten Felipe Gonzales, hat jetzt einen Bericht mit dem Titel "Projekt Europa 2030 - Herausforderungen und Chancen" an den Europäischen Rat übergeben. Empfehlungen der "Reflection Group", die im Einklang mit den Zielen der aktuellen Post-Lissabon-Strategie stehen, sind u.a.:
- Europaweite Anstrengungen zur Erreichung des 3%-Investitionsziels, Umverteilung im Haushalt und mehr privatwirtschaftliche Finanzierungen zum Aufbau einer "Innovationsunion";
- Schaffung von vorwettbewerblichen EU-Zentren für angewandte Forschung (öffentlich-private Partnerschaften zwischen Ländern, Regionen und Privatwirtschaft);
- Verstärkte Unterstützung freier Forschung durch den Europäischen Forschungsrat;
- Vereinfachung der Verfahren für den Zugang zu öffentlicher Finanzierung, einschließlich EU-Mitteln;
- Neue Formen der Partnerschaft zwischen WissenschaftlerInnen an öffentlichen Hochschulen und in der Privatwirtschaft zur Wissensbündelung während des gesamten Forschungs- und Innovationsprozesses;
- Stärkung und Ausbau des Europäischen Forschungsrats.
Der Bericht der Gruppe wird auch Gegenstand der Sitzung des Europäischen Rates im Juni 2010 sein. Weitere Informationen
"Innovationsgruppe" der Europäischen Kommission soll eingerichtet werden
Die Europäische Kommission hat beschlossen, eine "Innovationsgruppe" unter Leitung der Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft, Máire Geoghegan-Quinn, einzurichten.
Mitglieder in der Gruppe werden EU-Kommissare sein, deren Aufgabenbereiche mit Innovation zu tun haben. Dazu gehören auch die Kommissare für Industrie, Regionalpolitik, Beschäftigung, Digital Agenda, Bildung, Binnenmarkt und Energie.
Die "Innovationsgruppe" soll den Aktionsplan "Forschung & Innovation" erarbeiten, der im Herbst 2010 erscheinen soll und in engem Zusammenhang mit der Europa 2020-Strategie steht.
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