Aus dem Themenbereich .

HERA - Humanities in the European Research Area

HERA steht für „Humanities in the European Research Area“ und ist ein Netzwerk von derzeit 23 europäischen Forschungsförderorganisationen, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Geisteswissenschaften im europäischen Forschungsraum sowie insbesondere im EU-Rahmenprogramm zu stärken.

Hierzu entwickelt HERA in regelmäßigen Abständen Forschungsprogramme und veröffentlicht entsprechende Förderbekanntmachungen: interessierte Länder poolen ihre nationalen Gelder und fördern mit Unterstützung der EU-Kommission Projekte in den beteiligten Ländern. In Deutschland ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) der nationale Geldgeber, die Umsetzung erfolgt über den Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Programmatische Ziele von HERA:

  • Koordinierung nationaler Förderprogramme
  • Entwurf und Durchführung gemeinsamer Forschungsprogramme / Förderschwerpunkte
  • Entwurf von Methoden zur Evaluierung des Impacts geisteswissenschaftlicher Forschung
  • Verankerung / Integration der Geisteswissenschaften im Europäischen Forschungsraum (ERA)
  • Förderung der Geisteswissenschaften in den Arbeitsprogrammen der EU-Forschungsförderung

Im Netzwerk HERA aktiv sind neben Deutschland derzeit Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Island, Kroatien, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Slowenien, die Schweiz und die Tschechische Republik. An den einzelnen Forschungsprogrammen sind jeweils unterschiedliche Länder beteiligt – die jeweilige Bekanntmachung („Call“) ist dann auch nur für Wissenschaftler/innen aus den entsprechenden Ländern geöffnet.